Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


http://myblog.de/arndaustralia

Gratis bloggen bei
myblog.de





Comics

Die australischen Comics waren nur so mittel. Wie ich auch schon erwartet habe. Mehr amerikanischer Stil. Viel Detektive, Cowboys, Superhelden, niedliche Tierchen, nicht wirklich Disney, aber davon inspiriert, ... . Einige Sachen auch überraschend, z.B. Anfang der 50er sehr populär Piratencomics.
Mir persönlich haben natürlich die Independentsachen aus den 80ern und die modernen aufwändiger kolorierten Dinge gefallen.
Die Austtelung hatte auch ein zwei gute Gimmicks. Man konnte "Vergrößerungsgläser" benutzen, die aber keine waren, sondern nur Ringe mit Griff, die man sich vor's Gesicht hielt. Titelblätter wurden auf einen Tisch projiziert und man konnte "weiter klicken" indem man auf eine präparierte Stelle auf den Tische klopfte.

Zusammenfassend: Bruxelles mit den Klassikern war definitv am besten, obwohl ich die grösstenteils französischen Texte kaum verstand, dann Manga, schon speziell aber in Teilen sehr anspruchsvoll und ausgefeilt, den amerikan./austral. Sachen merkt man dann für meinen Geschmack zu sehr die schnelle Feder an, wobei, sie teilw. einen ganz netten Humor haben.
5.12.06 09:18


HARD YAKKA

Da hab' ich mir auf dem Markt doch noch was verrücktes gekauft. Eine kurze Arbeitshose in etwa so, wie die kurzen Hosen, die die UPS-Typen immer tragen. Nur nicht in Babykotfarbe, sondern schwarz natürlich. Aus "Hard Yakka", dem angeblich stabilsten Stoff der Welt. "There's nothing like Hard Yakka!"
5.12.06 09:17


05.12. Adelaide

In Adelaide angekommen. Es ist heiss, heiss, heiss! Robbie Williams spielt, ich geh nicht hin. Und die Ashes laufen. Cricket. Versteh ich nicht, will ich nicht, aber deshalb 6er Dorm statt 4er Dorm. Geld teilw. zurück und gratis Frühstück.
5.12.06 09:16


Kontaktdaten

mobile: ++61-400-480375 (von Dtld. ca 10 ct./min.)
http://www.teltarif.de/db/res.html?ziel=Australien+(Mobilfunk)

e-mail: australia@amellema.de

 

30.11.06 12:00


Fr. 01.12. Melbourne

Endlich, das erste offene Netzwerk Australiens.

Ich sitze in einem Pub in der City und trinke das erst vierte oder fünfte Bier Australiens. Das Wetter und die ganze Umgebung macht irgendwie mehr Bock auf Wasser als auf Alkohol.

Habe heute morgen auf dem Markt eine geräucherte Regenbogenforelle gekauft und mehr als zur Hälfte aufgegessen. SUPER! Meine Finger riechen immer noch. Macht aber nix. Ich liebe Fisch.

So ein Pub ist schon interessant. Man kauft sein Getränk an der Theke. Bier ist fast ausschliesslich Flaschenbier. Es gibt auch grosse Flaschen und Gläser dazu. Man kann an Holztischen und -bänken sitzen. Aber auch in Sofas. Das Licht ist starkt gedimmt. Kamera sagt 1/2 s Belichtungszeit. Ein Pooltisch scheint auch dazuzugehören. Musik scheint vom DJ-Tisch vom Band zu kommen. Doch offensichtliche Gäste gehen auch manchmal hin. Stellen aber nur leiser oder lauter.
Ich rede natürlich nicht mit Einheimischen, (die mir nix verkaufen wollen)!

Im Hafen lag vorhin ein NGO-Schiff. Sie wollen japanische Seeterroristen am Walmord hindern. Ich habe ihnen Geld gegeben.
http://www.seashepherd.org



 

 

1.12.06 07:55


Do. 30.11. Melbourne

Morgends:
Zum Queen Victoria Market frühstücken. Direkt um die Ecke hier ein riesiger Markt. Mindestens zweihundert/dreihundert Stände. Überdachter Marktplatz, obwohl fast mitten in der Stadt (zwei Querstrassen zum CBD) fast genauso grosser Parkplatz daneben. Nicht nur Lebendsmittel, sondern auch Kleidung, Souvenirs, (Klein-)Elektronik, Tüünkram (wie schreibt man das wirklich?) und billiges China-Pseudo-Kunstgewerbe. Hier habe ich auch meinen Kanguru-Baby-Leder-Hut gekauft. Sind die weichesten.
Aber ich bin ja wegen dem Essen hier. Eigentlich interessieren mich die Obst- und Gemüsestände auch gar nicht. Dummerweise hab' ich auch die Speicherkarte gestern Abend nicht wieder in die Kamera getan. Egal. Will eh Morgen wieder hier frühstücken. Ich bin mehr auf die Delikatessen aus. Die sind vorallem in den beiden Gebäuden, wo auch die tierischen Produkte gehandelt werden. Fleisch, Fisch und Geflügel (eher weniger) in rauhen Mengen. Und alles sieht so lecker aus. Doch ich traue mich ja nicht so, nicht-Gemüse zuzubereiten. Dass esse ich lieber, als es zu kochen.
In der Delikatessen Abteilung dann "Afican Candy" stark geräuchter und scharf gewürzter Lachs. Jummy Jummy. Sowas geiles hab' ich lange nicht mehr gegessen. Sie haben auch eine ganze Menge andere geräucherte Fleischsachen da. Es ist eine Südafrikaflagge drauf und nennt sich 'Tribal Food'. Naja ein bisschen Folklore, aber schmeckt lecker. Leider sind die anderen Sachen nicht so stark geräuchert, so dass sie sich ohne Kühlschrank nicht lange halten werden.
Beim Griechen dann noch lecker Kleinkram gekauft, Ziegenkäse, gefüllte Feigen, Lachsröllchen mit Schafkäse und eine Art Mini Büffel Mozarella. Dann noch wirklich gutes türkisches Brot ("turkish roll". Das gibt Krieg im Magen! Lecker Lecker Frühstück. Ich lasse es mir gut gehen. Dazu italinischen Kaffee. Und zum Abschluss Hot Dog. Der war aber nicht so super, aber mit Sauerkraut. Auch wenn ich das nicht so mag, das musste sein, wegen dem NYC-Touch.
Ich könnte jeden Tag so frühstücken. Besser als Toast mit Marmelade oder das klassiche australische Spiegelei umgedreht, Speck, Wurst, gedünstete Tomaten und Champignons. Obwohl auch das natürlich seinen Reiz hat und wenigstens gesund ist.

Aber ich bin ja nicht nur zum Essen hier. kultur muss sein:
Mittags (wegen der gratis Führung):grie
Mangaausstellung in der National Gallery of Victoria . Das ganze Museum ist gratis, scheinbar eine Stiftung, nur die Sonderausstellungen kosten Geld. Lustig: eine ältere Dame (60?), die kein japanisch kann, erklärt uns comics. Alles in allem geben mir Mangas nicht so viel. Ich verstehe wohl die Geschichten, die nicht so stright forward sind und teilweise mehr abstrakt und philosphisch, nicht so richtig. Teilweise sind sie sehr gut gezeichnet. Teilweise sehen sie aber auch ziemlich billig 40er Jahre US-Stil aus. Oder wie auf Cornflakespackungen für Kinder. Andere Sachen sind dagegen richtig klasse: Grosse Drucke ganzseitig. Ein comic über Beethoven wo der Künstler den Stil der Musik super in Zeichnungen ausdrückt. Emotionen werden super dargestellt. Aber wie gesagt, die Geschichten geben mir weniger. Interessant, wie verschiedene Einflüsse mit aufgenommen werden und doch der Gesamteindruck japanisch ist. Manches auch richtig noir, das mag ich wieder. Die Figuren sind oft richtig knuddelig, Heidi oder Captain Future Stil, der Inhalt dagegen fast immer total für Erwachsene.
Der Rest des Museums aber ist auch richtig beeindruckend. Obwohl ich vieles einfach für Fehl am Platze halte: griechische Vasen gehören nach Troja, Bilder aus dem goldenen Zeitalter nach Amsterdam oder Brügge. Die ostasiatischen Sachen fühlen sich für mich am ehesten noch hier hin passend an. Hab' das meiste aber auch nur kurz begutachtet, bin halt doch mehr ein Banause.
Nach Australien in eine Großstadt mit modernster Architektur und Wolkenkratzern gehört für mich eher moderne Kunst. Das war dann auch das absolute Highlight für mich: Sarah SZE aus New York: "Every thing in it's right place ". Eine circa 20 Meter hohe Skulptur/Installation was auch immer. Aus Baumarktsachen, Kram von Ikea, aus dem Blumenladen, Styroporplatten zusammen gezimmert. Das alles ergibt ein total organisches Aussehen. Und immer wieder neue Details sind zu erkennen. Schreibtischlampen sind dran. Es ist teilweise leuchtend orange bemalt. Beeindruckend! und ich hab' immer noch keine Idee, wie sie es an der Wand/Decke befestigt haben. Am ehestens erinnert es an die Bambus-Baugerüste aus Hong Kong/Taiwan.

Auf dem Rückweg dann noch zur Austtellung "The World from above" von Yann Arthus-Bertrand (einfach mal nach googeln, ist sehr bekannt.), die am Ufer des Yarra-River aufgestellt war. Nur soviel: Wenn alle so leben würden wie die Australier, dann bräuchte man 5,4 Erden um alle Menschen zu beherbergen.
Das ist sowieso beeindruckend: Der unheimliche Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit hier. Die Leute sind unheimlich informiert über ökologisch korrektes Verhalten und wie man richtig leben sollte und trotzdem ist die Realität total anders. Sie haben mind. seit vier Jahren kaum Regen und immense Wasserknappheit. Das Wasser was sie nutzen nutzen sie kaum nachhaltig, sondern auf Kosten der Resourcen. Und trotzdem zweimal am Tag duschen. Klimaanlagen überall, so dass man bei 35 °C draussen immer einen Pullover dabei haben müsste, für den Fall, dass man irgendwo reingeht. Mit dem Auto zum Zigaretten holen. Fahrradfahrer werden mit Helmpflicht schikaniert. Alle Getränke sind eiskalt gekühlt, selbst der Wein und das Bier. Es gibt in jedem Restaurant gratis Unmengen an Leitungswasser. In den Parks stehen Grills rum mit gratis Butangasflaschen betrieben.
Was machen wir wohl anders, obwohl wir wissen, wie es richtig sein sollte?

Abends:
Im YHA dann FREE Cheese & Wein beim greet & meet. Das war aber enttäuschend. Ein paar alte Leute, die den Wein getrunken haben und eigentlich hat sich keiner für das greet & meet interessiert.
Ich bin dann Sushi essen und Postkarten schreiben.


30.11.06 13:36


Sushi-Mann

Am Abend kurz noch eben beim Sushi-Mann vorbei geschaut: Viel billiger hier 6$ (~3,5 &euro was bei uns aus der Plastikboxy mind. 7 € kosten würde. Und gegen Abend machen sie grossen Ausverkauf und versuchen die Produktion des Tages BUY ONE, GET ONE FREE an den Kunden zu bringen. Bin ich aber nicht drauf eingegangen, wollte nur noch einen kleinen Snack nehmen. Mein Projekt mir Morgends den Bauch voll zu schlagen, Mittags einen Happen zu Essen und Abends möglichst gar nichts, schlägt insofern fehl, als ich schon Mittags eigentlich nix esse und dann Abends dafür immer mal wieder eine Kleinigkeit nehme und damit dann doch die Hauptmahlzeit habe. Beim Sushi-Mann zeigen sie auf dem Fernseher dann nette HNO-Operationen, wo der Patientin der Hals aufgeflext wird, Blut abgesaugt, Operationsmikroskop, CT-Bilder usw. In so einen Laden würde ich in Deutschland auch gerne gehen. Beim Essen noch schnell was lernen. Sowieso interessant hier, Lebendsmittel sind tendenziell 20-30 % günstiger (ausser Schokolade und Alkohol, die Deppen, aber die Schokolade ist eh maximal untere Mittelklasse, was hast du erwartet?) und dann scheint das Lohnniveau doch auch etwas geringer, so dass es schon ziemlich günstig ist. Über den Daumen kostet's auswärts hier in $ soviel wie bei uns in €. Und ich glaube die Qualität ist genauso gut (mindestens?). Kurs ca. 1€ ~ 1,8$. Auf dem Rückweg noch durch's Schaufenster in Lilly moderne Thaiküche gekuckt: Wirklich kleiner Laden und alles 4: Vier Tische mit je vier Stühlen, vier Gäste sind da und (!) vier Mitarbeiter, Lilly(?) und drei Thai-Jungens in der Küche (kann man auch reinschauen). Wie sich sowas wohl trägt.
In den Pub, der wie alle hier, Hotel heisst, bin ich dann nicht reingegangen, sah mir zu wenig touristisch aus.
Achja: um 2200 machen fast alle zu.
30.11.06 13:35


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung