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03.12. Apollo Bay - Port Fairy

Liebes Reistetagebuch. Heute schreibe ich für gestern, weil gestern habe ich Alkohol getrunken, dann war ich betrunken. Also:
Ganz tolle touristische Sehenswürdigkeiten an der Great Ocean Route. 12 Apostel, die Elf sind, weil einer zusammengestützt ist. London Bridge, auch zur Hälfte zusammen gebrochen und noch eine ganze Menge weiterer Fotostopps an der Küste. Sie sieht so aufregend aus, weil hier die Wellen aus der Antarktis ungebrochen gegen den Sandsteind schlagen und Erosion ungehemmt wirken kann. Vorher: Flora. Nachher: Fauna.
Nach unserem Aufbruch fahren wir in einen Regenwald, wo man Bäume kucken kann. Ist vor allem schön, weil es kühl ist. Insgesamt ist es hier aber sowieso kühler, als im Norden. Man muss erstmal drauf klarkommen, das hier alles anders rum ist. Norden ist Süden und Süden ist Norden. Deshalb ist hier auch das Meer kalt und das windige Wetter kühl. Nevertheless brennt die Sonne und ich trage meinen Hut aus Kängurubabyhautleder. Ich's auch mit Sonnenbrille versucht, aber die Kontaktlinse ist verrutscht und ich hab' sie nicht mehr wiedergefunden (no worry: nur Tageslinsen). Keine Linse, keine Brille. Mit dem Hut sehe ich natürlich total bescheuert, wie ein bloody German Tourist aus. Macht aber nix. Känguruleder ist irgendwie weicher, als Kroko oder Rind oder woraus auch immer die Hüte hier gezimmert werden, so dass es sich gelohnt hat die Tiere dafür zu schlachten, auch wenn sie noch minderjährig waren.
Nach den Fotostopps geht's dann in einen ehemaligen Vulkankrater wo Tiere frei rumlaufen, die man 'Fotografieren kann. Es ist etwas wie Fussballkärtchen sammeln und ich hab' jetzt Koala, Opposum, Vogel, Echidna (eine Art Igel mit süsser Schnauze). Die anderen haben auch Kängaroo, aber ich hab' keine gesehen. Emu hab' ich gesehen, aber nicht fotografiert. Egal. Mag sowieso keine Tiere, ausser essen.
Abends gehen wir in ein klasse, Pub, Restaurant, Drive-In-Liquor-Store, Billardschuppen alles in einem. Und das ist wirklich klasse. Ich esse Lammbraten mit Pfefferminz-Jelly. Lecker dieses Pfefferminzzeug. Paula die Schottin kann natürlich am meisten trinken, oder tut es zumindest. Dann sind nach und nach alle weg und ich muss mit dem Aus Tralier trinken. Es gibt zerquetschten Frosch irgendein komischer Schnaps mit Sahnegeschmack. In Dtld. würde wohl keiner irgendwelchen wildfremden Touristen Alkohol kaufen, oder? Natürlich muss ich dann aber auch eine Runde bezahlen. Doch der Deutsche trinkt Bier! Und nicht so perverses Zeugs.
Sehr schöner Pub, oder was immer es ist. Nur als ich dann in die Herberge komme, bin ich so betrunken, dass ich das internet, was in etwa wie ein Zigarettenautomat mit Geld reinstecken funktioniert nicht anbekomme. Am näxten Tag stellt sich heraus, dass es eh super langsam ist und das angekündigte wireless NICHT klappt. Würde ich aber auch so machen, wenn ich Internet per Zeiteinheit bazahlen liesse: Möglichst langsam und messy, damit die Leute viel Zeit vergeuden. Dann wird's halt vielleicht morgen was mit den Mails.
5.12.06 09:21
 


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